Tagesstätte für Menschen mit seelischen Behinderungen „MittenDrin“

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Tagesstätte “Mittendrin” – Was ist das?

Die Tagesstätte ist ein teilstationäres Angebot der Eingliederungshilfe SGB XII und gibt den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen lebenspraktische Kompetenzen zu erlernen, Ressourcen zu erweitern und zu festigen.

Die Tagesstätte bietet ein tagesstrukturierendes Beschäftigungsangebot und die Möglichkeit zur Kommunikation und zum Austausch in der Gruppe und im Einzelgespräch.
In Krisensituationen können die TeilnehmerInnen professionelle Begleitung und Beratung im Umgang mit der Krankheit wahrnehmen.

Zu folgenden Öffnungszeiten steht die Tagesstätte den TeilnehmernInnen und anderen Interessierten zur Verfügung:

Montag08.30 – 15.30 Uhr
Dienstag08.30 – 15.30 Uhr
Mittwoch10.00 – 16.00 Uhr
Donnerstag08.30 – 15.30 Uhr
Freitag08.30 – 15.30 Uhr
Fachbereichsleiterin Frau Daul

Fachbereichsleiterin Frau Daul

Es besteht die Möglichkeit, telefonisch und/oder persönlich Kontakt mit den MitarbeiterInnen aufzunehmen und die Tagesstätte an einem Probetag kennenzulernen.

Ansprechpartnerin: Katrin Daul (Diplom-Heilpädagogin; Fachbereichsleiterin)

Für wen?Die ZieleUnser AngebotDie Teilnahme

Das Angebot richtet sich an erwachsene Menschen, die aufgrund psychischer Probleme in ihrer Alltagsgestaltung und ihrer sozialen Kontaktfähigkeit beeinträchtigt sind. Die Tagesstätte hält 23 Plätze für die TeilnehmerInnen vor.

Aufgenommen werden volljährige männliche und weibliche Personen:
die Anspruch auf Leistungen der Eingliederungshilfe gemäß  §§ 53 SGB XII
haben
die aufgrund einer psychischen Störung und seelischen Behinderung, einer stationären Versorgung nicht, noch nicht oder nicht mehr bedürfen
die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden und Zeit und Ruhe brauchen, um neue Lebensperspektiven zu entwickeln
die allein und isoliert leben oder auch bei ihrer Familie leben
 die in der lebenspraktischen Bewältigung ihrer Probleme erhebliche Schwierigkeiten haben
die tagesstrukturierende bzw. beschäftigungstherapeutische Hilfen benötigen
die aufgrund ihrer Krankheit bzw. Behinderung noch nicht oder nicht mehr in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten können
 bei denen derzeit keine berufliche Rehabilitation bzw. Einbindung möglich ist
die nicht arbeitsfähig sind

Zu Beginn der Maßnahme wird gemeinsam mit dem/der TeilnehmerIn eine individuelle Ziel- und Hilfeplanung erstellt.

Nachfolgende Ziele werden vorrangig verfolgt:
Unterstützung bei sinnvoller Alltagsgestaltung
Erwerb von und Förderung der lebenspraktischen Fähigkeiten
berufliche und private Weiterentwicklung
 Bewältigung von Krisen und Konflikten
 Hilfe und Beratung in besonderen Lebenslagen
 Überwindung von Rückzugstendenzen
 Aufbau sozialer Kontakte
Verbesserung von physischen, psychischen, kognitiven und sozio-emotionaler Kompetenzen
 Förderung von Krankheits- und Problemeinsicht und Entwicklung eigener Interventionspotentiale

Angebot und Methoden sind am Bedarf der TeilnehmerInnen orientiert.
Dazu zählen u.a.:
Lebenspraktisches Training:
Verbesserung der Kompetenzen im Bereich der Selbstversorgung in themenzentrierten Gruppenangeboten (z.B. Koch-, Einkaufs- und, Hauswirtschaftstraining) und gemeinsame Einnahme der Mahlzeiten (Frühstück und Mittagessen)
Ergotherapie:
handwerkliche, kreative und gestalterische Angebote unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen nach spezifischen Methoden
Hirnleistungstraining:
Förderung der Aufmerksamkeit,  Konzentration und der kognitiven Leistungsfähigkeit, Cog-Pack (PC-Software)
Sozial- und Kommunikationstraining:
themenzentriertes Arbeiten im Rahmen der Gesprächs-, Lese- und Mediengruppe
Aktionsnachmittag:
Ausflüge und Angebote zur Freizeitgestaltung
 Bewegung und Entspannung:
z.B. Schwimmgruppe zur Förderung des körperlichen Wohlbefindens
Beratung und Unterstützung:
bei Ämterangelegenheiten, Alltagsproblemen und Krisensituationen

Die Tagesstätte ist eine Form der Eingliederungshilfe gemäß §§ 53 ff. SGB XII und nach § 55 SGB IX.
Die Kostenübernahme für die Leistungen erfolgt in der Regel durch den Sozialhilfeträger.

Um am Angebot der Tagesstätte teilnehmen zu können, benötigen die Interessenten ein fachärztliches Gutachten und nach Möglichkeit eine sozialpädagogische Stellungnahme.

Bei der Antragstellung leisten die MitarbeiterInnen gern Unterstützung.

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